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Zahlen aus der Arbeit des Kolpingwerkes
276.042 Mitglieder gehören dem Kolpingwerk Deutschland in 27 Diözesanverbänden und in 2.774 Kolpingsfamilien an, darunter 51.248 Mitglieder bis 29 Jahren (=18,56 %). Stand: 30.6.99
Rund 26.000 Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich in den Vorständen von örtlichen Kolpingsfamilien, in Bezirks- und Diözesanverbänden.
75 Prozent der Bundesbürger kennen nach einer repräsentativen Umfrage der Wickert-Institute (1985) den Begriff "Kolpingwerk". 73% der Befragten gaben dem Kolpingwerk die Note "gut".
Mehr als 810 öffentliche Straßen und Plätze in Deutschland sind nach Adolph Kolping benannt.
 Seit dem 30. Mai 1999 verbindet täglich der ICE 922 "Adolph Kolping" die Bundeshauptstadt Berlin mit der bayerischen Metropole München.
Mehrere tausend gewählte Abgeordnete aus den Reihen des Kolpingwerkes arbeiten in den unterschiedlichsten politischen Gremien mit, ngefangen von den Gemeindeparlamenten bis hin zum Bundestag und Europaparlament.
Mit 47 Mitgliedern im Bundestag verfügt Kolping über "Fraktionsstärke".

200.000 Exemplare zählt die Auflage der monatlich erscheinenden Verbandszeitung "Kolpingblatt".
17.000 Leitungskräfte des Kolpingwerkes erhalten vierteljährlich die Führungszeitschrift "Idee & Tat".
Mehrere tausend Frauen und Männer sind als Mitglieder in den Vollversammlungen der Handwerkskammern tätig, engagieren sich als Betriebsratsmitglieder oder sind in der sozialen Selbstverwaltung (Krankenkassen, Rentenversicherung, Unfallversicherung) tätig.
Über 200 Mitglieder des Kolpingwerkes sind ehrenamtlich als Arbeits- und Sozialrichter tätig.
Rund 260 Kolpinghäuser und Jugendwohnheime im Bundesgebiet bieten eine Heimat in der Fremde, BBildung und Geselligkeit.
 Etwa 50.000 Feriengäste erleben jährlich in einer der 13 Kolping-Familienferienstätten einen familiengerechten und kostengünstigen Urlaub.
Kolping ist der größte Anbieter von Familienferienstätten in Deutschland.
Rund 700 Jugendliche beteiligen sich in jedem Jahr im Rahmen von Arbeitseinsätzen und Friedensdiensten der Kolping-Jugendgemeinschaftsdienste in Europa und Übersee.
Kolping-Bildungswerke in der Bundesrepublik Deutschland unterhalten regional etwa 200 Einrichtungen zur beruflichen Bildung sowie zur Jugend- und Erwachsenenbildung. Über 3600 Mitarbeiter sind dort beschäftigt.
Kolping gehört zu den größten freien Trägern in der beruflichen Bildung: Mehr als 3200 überwiegend junge Menschen, die häufig sozial benachteiligt oder lernbehindert sind, werden jährlich auf den Einstieg ins Arbeitsleben vorbereitet. Sie erhalten eine Berufsausbildung, -vorbereitung oder werden beruflich qualifiziert.
Mit Spenden von rund 5 Millionen Mark unterstützen Mitglieder und Helfer Projekte des Internationalen Kolpingwerkes zur Internationalen Solidarität.

Weltweit gibt es das Kolpingwerk in 50 Ländern mit mehr als 5.000 Kolpingsfamilien und 450.000 Mitgliedern.
Seit 25 Jahren ist das Kolpingwerk beim Europarat als Nicht-Regierungsorganisation mit Konsultativstatus tätig, ebenso seit mehr als 10 Jahren bei ECOSOC, dem Wirtschafts- und Sozialrat der UNO.
Kolping ist außerdem Partner der ILO, dem Weltarbeitsamt in Genf.
 Vom 29. September bis 1. Oktober 2000 feierte das Kolpingwerk sein 150-jähriges Bestehen als Verband mit einer Großveranstaltung in Köln. Rund 15.000 Dauerteilnehmer und 50.000 Teilnehmer am Abschlusstag waren zum Kolpingtag 2000 in Köln. Aus diesem Grund erschien im September 2000 eine Sonderbriefmarke der Deutschen Post im Wert von 1,10 Mark.
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